Das Evangelium mit dem Computer verkündigen
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Viele Zeitgenossen verbringen ihre Freizeit hinter dem Computer. Ob sie nun Programmieren, Briefe schreiben oder irgend ein Spielchen machen, viele Stunden ihres Lebens spielt sich vor dem Monitor ab. Darüber sollte man nachdenken und erfinderisch werden.

Es ist enorm, was an Zeit und Geld in Computer, Fachliteratur, Software und Zubehör gesteckt wird. Gerade weil dem Computerfan dieses Hobby zu einer teuren Angelegenheit wird, sollten wir ihm die Sache kostbar machen:
Es soll ihm die Botschaft des Lebendigen auf seinem eigenen Monitor nahegebracht werden.

1. Vorhandene Software kennenlernen

In der Info "Christliche Software (MissioSoft)" werden die vorhandenen Programme kurz vorgestellt. Für eine geplante Kopier- und Verteilaktion empfiehlt sich, mit einem Programm zu beginnen.

2. Software weiterkopieren

Bei den von der Computermission angebotenen Programmen handelt es sich (ausgenommen die Elberfelder Bibel / Hilfe-Bibel) entweder um Free-, PD- oder Shareware. Diese Programme dürfen unter der Voraussetzung, dass sie nicht verändert werden, kopiert und weitergegeben werden, aber bitte nur diese Art Programme verwenden. Andere Programme, z.B. aus dem kommerziellen Bereich, unterliegen Lizenzverträgen und würden zu Raubkopien. Bei Shareware erwartet der Programmierer, dass man das Programm nach einer Testphase (meistens 30 Tage) gegen einen in der Regel geringen Geldbetrag registrieren lässt. Wer nicht selber spielt, kann sich das sparen.
Den Elberfelder Text darf Computermission mit Erlaubnis des R.Brockhaus - Verlags verwenden. Um diese Erlaubnis nicht zu gefährden, darf dieser Text nur von Mitarbeitern der Computermission kopiert werden, setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
    a. Disketten
    Ein Thema ohne Ende. Noname können so gut wie Markendisketten sein, da sie oft vom gleichen Hersteller kommen; leider gibt es aber auch viel Schrott. Es empfielt sich ein Händler, bei dem man evtl. defekte Disketten umtauschen kann. Wenn möglich die Sorte selten wechseln. Geprüfte aber unformatierte Disketten eignen sich für unsere Zwecke bestens. Als Standard haben sich HD - Disketten 1,44 MB durchgesetzt.

    b. Formatieren und Kopieren
    Es wird empfohlen, die Disketten mit dem Kopierprogramm COPYQM zu kopieren. Das Programm gibt es auf vielen Mailboxen, oder bei uns auf der SoftSoftdiskette (Shareware). Für Masterdisketten, die nicht von uns kommen bitte auf der DOS - Ebene mit dem Befehl:
    COPYQM A: B: PLAY=C:\BIBLE\MASTER.144 V=A SM werden im LW A: und B: Master angefertigt. Angenommen wird das File MASTER.144 im Pfad C:\BIBLE (Die Masterfiles sind auf der CD, älteren Install - Disks Version 6.0 oder bei uns zu bekommen). Der Bootsektor wird unter MS-DOS 3.20 angelegt. Dies garantiert, dass auch Geräte älterer Bauart (XT) mit der Software zurecht kommen. Auf der CD-ROM "Christliche PD-, Free-, und Shareware PLUS" bietet mit der Option DISKIMAG die Möglichkeit, Originalkopien zu erstellen. Die Zeit zwischen den Kopiervorgängen kann man sinnvoll dazu nutzen, um für die Empfänger der Disketten zu beten (segnen).

    c. Kopien testen
    Bei jeder Kopierserie empfielt es sich, mehrere Testinstallationen durchzuführen. Bitte vorher die kompletten Pfade löschen.

    d. Viren
    Das Programm SCAN(McAffee) und F-PROT sind sehr leistungsfähig, sie werden ebenfalls auf Mailboxen angeboten. Es ist unerläßlich, vor- und während einer Kopieraktion den Rechner und die Disketten zu prüfen, denn:
    "Wir wollen das Evangelium verbreiten - keine Viren".

    e. Diskettenfehler
    sind leider nicht zu vermeiden. Computermission gibt auf jeder Diskette die Adresse an, damit sich der Benutzer im Falle eines Defekts an uns wenden kann. Programmierer oder Bibleministries weigern sich, fremde Disketten zu ersetzen.

    f. Diskettenlabels
    Sauber beschriftete Etiketten sehen nicht nur gut aus, sondern lassen auch eine gewisse Professionalität erkennen. Die Botschaft, die der Herr Jesus Christus gebracht hat, ist die Beste: Rettung und Heil für den Menschen.
    Wer nur einzelne Labels braucht, kann die Diskette von Computermission auf einen guten(!) (Papier-) Kopierer legen, schon hat man eine Kopie. Diese auschneiden, neben die Diskette legen und nochmals kopieren, schon sind es zwei.....
    Für Mitarbeiter gibt es die Label - Files im Format CorelDraw 4.0 (*.CDR) auf der oben genannten CD-ROM.
     
     

3. Software weitergeben

Einfaches Verteilen oder weitergeben ist für einen schüchternen Charakter eine Möglichkeit; besser ist es jedoch, mit dem Interessierten in ein Gespräch zu kommen und zu erklären, was auf den Disketten drauf ist.
Wer sich nicht sicher ist, wie man mit Computerfans reden kann, sollte als Mitarbeiter bei einem Standeinsatz dabei sein, da kann man bei den Gesprächen zuerst einmal zuhören und es dann selber versuchen. Einsatztermine auf Anfrage.

Beispiel 1:
Wenn ich einen Freund oder Bekannten in das Inhaltsverzeichnis meines Computers hineinschauen lasse, wird er entdecken, dass ich die OnLineBibel installiert habe. In 95 von 100 Fällen wird dies eine Reaktion auslösen; Ablehnung oder Begeisterung. Im letzteren Fall: Die Bibel aufrufen, Markus - Evangelium anwählen und schon wird der Bekannte zu blättern beginnen. Interessant ist es evtl. Konfirmandensprüche oder Hochzeitsworte zu suchen.
Gerne lasse ich den Computer den Namen "Jesus" suchen, begeistert von der Schnelligkeit, wie die entsprechenden Verse auf dem Monitor erscheinen, sage ich, dass es wichtig ist, Jesus als seinen persönlichen Herrn und Heiland zu finden. Auf den Einwand: "Ich dachte, das ist etwas altmodisches, oder für Kinder und Omas", zeige ich auf den Computer und sage: "Supermodern!" und ernte ein zustimmendes Nicken. Nun wird es kein Problem sein, ihm eine Diskette (oder CD) anzuvertrauen.

Beispiel 2:
Eine Hauskreisfrau möchte ihren Ehemann mit dem Wort Gottes vertraut machen. Er hat einen Computer, sie aber überhaupt kein Interesse an diesem "Ding". Würde sie die Bereitschaft aufbringen, ihre Vorbehalte gegen den Computer auszuräumen, könnte sie ihren Mann bitten, dass er ihr die Software auf seiner Festplatte installiert. Bei Bedienproblemen wird er ihr sicher erhaben weiterhelfen. Ob er nicht (natürlich nur wenn er allein ist) doch mal anfängt, in der Bibel zu stöbern?

Beispiel 3:
Bei einem Geburtstag in der Verwandschaft, oder an einem der vielen Festtage ist man immer auf der Suche nach einem passenden Geschenk. Ein Bibelquiz oder Beschäftigungsspiel verschenkt, kann Menschen auf andere Gedanken bringen, bei Kindern und Jugendlichen gleich eine Runde mitgespielt erhöht die Freude am Spiel. Evtl. hat man auch gleich ein paar Bestellungen. Die Kopiererei macht dann auch mehr Freude.

Datenfernübertragung

Falls Sie ein Modem besitzen, können Sie damit Mailboxen in Ihrer Umgebung mit christlichen Programmen versorgen.
Tragen Sie sich als USER (Benutzer), mit Ihrem Namen und einem Passwort, in einer nahegelegenen Mailbox ein.
Nach einer Überprüfung durch den Sysop (Systembetreiber) erhalten Sie einen höheren Level (Zugangsberechtigung) und Sie dürfen Programme auf die Mailbox uploaden (rüberschicken). Dieser Vorgang ist von den meisten Sysops erwünscht, denn sie sind bestrebt, ihren Usern immer mehr Programme anzubieten. Auch hier ist es gut, mit einem Programm z.B. dem Bibelquiz zu beginnen.
Programmpakete, die aus mehreren Einzelprogrammen bestehen, sind vorher unbedingt mit ZIP, ARJ oder RAR zu einem File zu packen. Die Diskette Bibelquiz B640 wird mit ARJ a BIBQUIZG -je -r zu BIBQUIZG.EXE als selbstentpackendes File.
Nach ein paar Tagen kann man dann in der Downloadliste nachschauen, ob Interesse an dem Programm besteht, denn die Downloads werden stolz angezeigt. Hier konnten wir schon erfahren, dass durchaus Interesse an christlichen Programmen besteht. Hat man sämtliche Spiele, auch die englischen und das Neue Testament auf einer Mailbox plaziert, kann man, wiederum nach einigen Tagen, den Sysop darauf ansprechen.
Bitte hier sehr behutsam vorgehen, diese Leute (bin selber einer davon) sind sehr empfindlich. Geduldig im Gebet vorbereitete Gespräche bringen oft gute Kontakte.

Direktes Einsteigen in eine bestehende Diskussion in der Diskussionsecke oder der Pinwand sollte sehr gut überlegt werden, ein oftmals aggressiver Umgangston ist, bedingt durch Tastatur, Schreibweise und Missverständnisse an der Tagesordnung.
Jede Äußerung wird von Hunderten gelesen. Ein kurz in die Runde geworfener "Hammer" bringt nicht viel, höchstens Aggressionen und Ablehnungen dem Glauben gegenüber, die kaum wieder gut zu machen sind.

Wichtig ist, zu wissen, dass man es mit Menschen zu tun hat, die sich im Grunde ihres Herzens nach der Erlösung sehnen, es ihnen aber oft nicht bewusst ist. Hat man erst einmal Boden gewonnen, finden sich gute private (Netmail) Gesprächspartner.
 

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